Exkursion in das Grenzlandmuseum nach Eichsfeld
Am 18. Februar 2026 besuchten die drei 11. Klassen der KGS Gronau das Grenzlandmuseum Eichsfeld (Thüringen), um die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze hautnah zu erleben.
Nach einer Einführung durch einen Museumsführer starteten die Schüler eine Wanderung entlang der ehemaligen Grenzanlage. Dabei besichtigten sie einen Wachturm, der eindrucksvoll die Überwachung und Kontrolle der Grenze veranschaulichte. Der Aufstieg in den Wachturm bot einen beeindruckenden Blick über die Landschaft und verdeutlichte die strategische Bedeutung dieser Bauwerke.
Entlang des Weges besichtigten die Schüler*innen Überreste der Grenzanlagen. Diese Relikte erinnerten an die Teilung und die Herausforderungen, die Menschen in dieser Zeit erlebten.
Ein zentraler Bestandteil der Exkursion war die Auseinandersetzung mit Flüchtlingsbiografien und den Schicksalen gescheiterter Fluchtversuche. Die Schüler*innen hörten von den mutigen Versuchen, die Grenze zu überwinden und den oft tragischen Konsequenzen dieser Fluchtversuche. Diese Geschichten verdeutlichten die Gefahren und die Verzweiflung, die viele Menschen dazu trieben, ihr Leben zu riskieren, um in die Freiheit zu gelangen.
Auch wurde bei der Führung die Thematik der Reformbewegungen näher beleuchtet, sowie der Schwerpunkt Jugend in der DDR.
Persönliche Anekdoten zum Beispiel zu den Wahlfälschungen ergänzten die Führung.
Der Besuch im Grenzlandmuseum war eine lehrreiche Erfahrung, die den Schüler*innen helfen sollte, die komplexe Geschichte der deutschen Teilung und die damit verbundenen menschlichen Schicksale besser zu verstehen.
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Hendrik van Huis